Unter dem Titel “Allein erziehend, aber nicht allein gelassen?” läd die Friedrich Ebert Stiftung am 10. Februar 2010 zu einer Konferenz für Alleinerziehende nach Berlin einläd. Es soll unter anderem über die Anforderungen an eine moderne Politik für Alleinerziehende diskutiert werden. Die Zahl der Alleinerziehenden steigt ständig und inzwischen hat auch die Politik die Familienform als Problemkinder erkannt. Ein guter Grund für die Friedrich-Ebert-Stiftung, gemeinsam mit Vertreter/innen von Verbänden, Organisationen und Wissenschaft über Konzepte für eine soziale und fortschrittliche Politik nachzudenken, die es Alleinerziehenden ermöglicht, ihr Leben mit Kind und Beruf nach ihren Bedürfnissen zu gestalten.
In der ersten Jahreshälfte 2010 wird das Bundesverfassungsgericht sein Urteil zu den ALG II-Regelsätzen für Kinder bekannt geben. Die Bundesregierung plant ein Betreuungsgeld für Eltern, die ihr unter dreijähriges Kind nicht in eine Kindertagesstätte geben wollen, einzuführen. Beide Punkte werden sicherlich eine öffentliche Debatte über Kinderarmut entfachen. Hier schließt sich die Frage an, welche Veränderungen in Deutschland sinnvoll und möglich sind, um das Armutsrisiko für Alleinerziehende zu reduzieren.
Die Konferenz für Alleinerziehende findet am 10. Februar 2010 von 9:30 Uhr bis 13 Uhr in der Friedrich-Ebert-Stiftung, Haus 1, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin statt.