Der Mehrbedarf für Alleinerziehende ist ein zusätzlich zur Regelleistung gewährter Bestandteil des Arbeitslosengeld II. Er wird unabhängig von der konkreten Höhe des Bedarfs gewährt, wenn der Leistungsberechtigte alleinerziehend ist. Der Mehrbedarf für Alleinerziehende dient dazu, in pauschalierter Weise den höheren Aufwand auszugleichen, den Alleinerziehende aufgrund der Versorgung und Erziehung ihrer Kinder beispielsweise durch zusätzliche Aufwendungen für Kontaktpflege oder die Inanspruchnahme von Dienstleistungen durch Dritte haben. (weiterlesen…)
Die schwarz-gelbe Koalition gibt sich trotz leerer Kassen sozial und will Hartz IV in einigen Punkten entschärfen. Das dürfte vor allem auch Alleinerziehenden zugute kommen, denn diese sind überdurchschnittlich häufig auf das Arbeitslosengeld II angewiesen. Im Detail geht es um das sogenannte Schonvermögen, das jedem Bezieher von Hartz IV zugestanden wird und um die Zuverdienstmöglichkeiten. (weiterlesen…)
Die Abwrackprämie in Höhe von 2500 Euro steht auch Empfängern von Arbeitslosengeld II (ALG II) zu. Das entschied jetzt das Sozialgericht in Marburg zugunsten einer alleinerziehenden Mutter. Die Alleinerziehende hatte geklagt, weil sie die Prämie auf ihr Einkommen angerechnet bekommen sollte und die ARGE die Bezüge gelürzt hatte. (weiterlesen…)
Kategorie: Suchanfragen in dieser Woche
Die neue Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen will Hartz IV gerechter machen: Vieles an der Reform von 2005 sei “hastig” gemacht worden, erklärte sie. “Wir müssen hinschauen, wie wir es gerechter machen können” - insbesondere für Alleinerziehende und Jugendliche. (weiterlesen…)
Eine Ohrfeige für die Bundesregierung und heftiger Gesprächsstoff für die aktuelle Diskussion um die Hartz IV Sätze: Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, das die aktuellen Hartz IV Sätze als nicht verfassungsgemäß ansieht. Die Sätze müssen bis zum Jahresende neu berechnet werden. Nach dem Richterspruch aus Karlsruhe kündigte die Bundesregierung rasche Korrekturen an. Das Urteil betrifft insbesondere Alleinerziehende, denn 41 % der Singles mit Kind leben von Arbeitslosengeld II. (weiterlesen…)
Nachdem eine Studie der Uni Kiel vor Kurzem vorrechnet, dass sich für Alleinerziehende Arbeit kaum lohnt, präsentiert der Paritätische Gesamtverband jetzt eine Untersuchung, die das Gegenteil belegt. Neuer Zündstoff also für die aktuelle Debatte um die Höhe der Hartz IV Sätze. (weiterlesen…)
14 Prozent aller Kinder in Deutschland gelten offiziell als arm, mehr als 2,5 Millionen Kinder leben auf oder unter dem Sozialhilfeniveau. Besonders häufig betroffen sind Kinder von Alleinerziehenden. Der deutliche Anstieg der Kinderarmut ist nach Ansicht des Politologen Christoph Butterwegge eine unmittelbare Folge der Hartz-Reformen und damit von der Politik billigend in Kauf genommen worden. (weiterlesen…)
Inzwischen ist eine heftige Diskussion um die Höhe der Hartz IV Sätze entbrannt. Neue Nahrung dürfte die Diskussion bekommen, wenn am 9. Februar das Bundesverfassungsgericht über die Bemessungsgrundlagen der Hartz-IV Eckregelsätze urteilt. Der Paritätische Wohlfahrtsverband erwartet zumindestens für die Hartz-IV- Eckregelsätze der Kinder ein im Sinne der Betroffenen ein positives Urteil. (weiterlesen…)
Insbesondere für Alleinerziehende mit kleinen Kindern ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein großes Problem. Arbeitslosigkeit betrifft in der Gruppe der Alleinerziehenden fast ausschliesslich Frauen (97 Prozent). Von diesen alleinerziehenden Müttern, die keiner Berufstätigkeit nachgehen hat fast die Hälfte Kinder unter 6 Jahren. Das Allensbach Institut ging im Herbst 2008 im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in einer repräsentativen Untersuchung unter anderem der Frage nach, weshalb nicht berufstätige Alleinerziehende keiner Berufstätigkeit nachgehen.Die Ursachen für die fehlende Berufstätigkeit sind oft ähnlich. (weiterlesen…)
Die Kindergelderhöhung zum 1. Januar kommt bei vielen Kindern gar nicht an. Die ca. 500.000 Kinder, die auf Unterhaltsvorschuss angewiesen sind bekommen die 10 Euro Kindergelderhöhung gleich wieder vom Unterhaltsvorschuss abgezogen. (weiterlesen…)